warum sagen wir es immer allen anderen...?

Veröffentlicht am 16. Juni 2026 um 17:00

 

"Warum sagen wir es immer allen anderen, nur nicht der Person selbst??"

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Die häufigsten Gründe:

- Angst vor Konflikten/AblehnungDirektes Ansprechen kann unangenehm sein oder Streit auslösen.

-Suche nach Bestätigung- Mann erzählt es zunächst anderen, um die eigene Sichtweise bestätigt zu bekommen.

-Unsicherheit- Mann weiß selbst noch nicht genau, was man sagen möchte oder wie man es formulieren soll.

-Gewohnheit und soziale Dynamik- Es ist oft leichter, über jemanden zu reden als mit ihm.

Dabei entsteht häufig das Paradox:

Gerade die Person, die es am meisten wissen sollte, erfährt es nicht. Dann kann zu Missverständnissen, Distanz und Verletzungen verstärken.

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Zum Beispiel im Team!

Dort passiert es immer wieder, eine Kollegin erledigt eine Aufgabe anders , als wir uns das wünschen.

Oder ein Verhalten stört uns.

Oder wir haben das Gefühl, dass etwas nicht richtig läuft.

Und was passiert häufig?

Wir erzählen es einer anderen Freundin/Kollegin, oder gleich mehren Personen.

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Woher kommt die Angst vor Ablehnung?

Die Angst vor Ablehnung ist tief in uns verwurzelt – In der Urzeit war es überlebenswichtig, zur Gruppe zu gehören. Wurden wir ausgestoßen, bedeutete das Gefahr. Dieses Muster wirkt auch heute noch.

Was das für dich heute bedeutet:

-Ablehnung fühlt sich an wie eine Bedrohung – obwohl sie rational oft harmlos ist.

-Dein inneres System interpretiert Zurückweisung als Angriff auf deinen Selbstwert.

-Besonders sensibel darauf reagieren Menschen mit negativen Glaubenssätzen wie:

  • „Ich bin nicht gut genug.“

  • „Ich genüge nur, wenn ich es allen recht mache.“

  • „Ich darf keine Fehler machen.“

Diese Sätze wirken oft unbewusst – aber sie beeinflussen massiv, wie du dich verhältst.

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5 Verhaltensmuster, die aus Angst vor Ablehnung entstehen:

Viele Menschen wissen gar nicht, wie sehr sie sich aus Angst vor Ablehnung im Alltag anpassen. 

1. Perfektionismus

Du glaubst, nur perfekt zu sein schützt dich vor Kritik oder Ablehnung.

2. Harmoniesucht

Du vermeidest Konflikte und sagst selten deine echte Meinung – aus Angst, andere zu verlieren.

3. Rückzug

Du traust dich nicht, sichtbar zu sein oder dich zu zeigen, wie du wirklich bist.

4. Ständiges „Ja“-Sagen

Du übergehst deine Grenzen, nur um anderen zu gefallen.

5. Selbstsabotage

Du sabotierst deinen Erfolg – unbewusst, aus Angst davor, abgelehnt zu werden, wenn du glänzt.

Diese Muster sind nicht „schlecht“. Sie sind Schutzmechanismen. Doch sie verhindern, dass du authentisch bist – und deine wahren Stärken lebst.

Warum Ablehnung nicht dein Feind ist – sondern ein Spiegel?

Stell dir vor, Ablehnung wäre nicht das Ende, sondern eine Einladung.

Eine Einladung, dich selbst besser kennenzulernen. Ablehnung zeigt dir, wo du noch abhängig bist von der Meinung anderer.

Und wo du dich selbst vielleicht noch nicht wirklich annimmst.

Lerne, zwischen zwei Ebenen zu unterscheiden:

  • Die äußere Ablehnung: Jemand sagt „Nein“, kritisiert dich oder weist dich zurück.

  • Die innere Ablehnung: Du machst daraus: „Ich bin nicht gut genug.“

Die Lösung liegt nicht darin, Ablehnung zu vermeiden. Sondern darin, deine inneren Schlussfolgerungen zu hinterfragen. Denn oft lehnen wir uns selbst ab, bevor es jemand anderes tut.

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    Wenn du magst, beim nächsten Mal ❤️

    6 Schritte, um die Angst vor Ablehnung zu überwinden!

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    Das nächste Thema in meinem Blog: 

    "6 Schritte, um Angst vor Ablehnung zu überwinden!"

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    Kommentare

    Clara
    Vor einem Jahr

    Danke für die tollen Tipps. Werde ich angehen. Das Eine oder Andere habe ich mir schon zu eigen gemacht.